Von Ault aus, wo wir eine super entspannte Nacht verbrachten, ging es weiter nach London. Unser Häuschen das als Unterkunft diente war eine ganz typische, schmale, englische Unterkunft mit einem kleinen Garten – samt englischem Rasen, kurz, akkurat und in unserem Falle pflegeleicht weil nicht echt.

Das Gewusel und der Verkehr in der Stadt waren eine Herausforderung für die Sinne und unseren Verstand. Nach einer kurzen Nacht machten wir uns auf den Weg in die City. Martin, unser tapferer Autofahrer entschied sich zu einem Ruhetag – vorläufig und blieb in unserer Unterkunft um zu chillen.

Direkt zum Tower of London. Ein akzeptabler Platz war auch bald gefunden und so trennten sich unsere Wege vorläufig.

Hopfi und Marcella machten sich auf zu einer Stadterkundung, Marcel kümmerte sich um einen Check der Lage am gewünschten Shootingpoint und Sabrina mit Fabian, Jeramis und Felix gingen auf die Jagd nach Harry Potter Highlight´s die ja ganz einfach zu finden sein sollen – wurde uns gesagt.

Hopfi und Marcella landeten nach ausgiebigem flanieren im Tate – dem Museum of modern Art – weltberühmt und in vielen Bereichen kostenlos zu erkunden.

Sabrina, Fabian, Jeramis und Felix erreichten den Leadenhall Market. Viel war da nicht zu sehen. sie befanden sich im inneren Kreis von London, also im „Zentrum der Macht“ dieser Stadt. Nur – Harry Potter fanden sie da keinen. Also freundlich fragen.

Und siehe da, in einer Raucherecke war Hilfe parat. Sie bekamen die Auskunft in der „King Cross Station“ dem großen Bahnhof, dort würde es einen Harry Potter Zauberladen wie auch das Bahngleis 9 ¾ geben. Auf geht´s nach Hogwarts am Bahnhof – doch wo war dieser zu finden? Freundlich fragen war wieder der Plan.

Raus aus der Einkaufsstraße und lächelnd auf einen Londoner zugehend fragte Sabrina diesen: „Können sie mir bitte helfen, ich hätte eine Frage?“ Entsetzt schaute dieser sie an, schüttelte den Kopf und lief davon. O.K. dachte sich Sabrina, dann eben noch ein Versuch. Ein paar Schitte weiter ein neuer Mensch mit Aktenkoffer vor einem Gebäude der aussah als ob er gerade Pause von irgendwas macht. Dieselbe Frage nochmal gestellt, bekam Sabrina zur Antwort: „ Nein, geh weg, las mich in Ruhe.“

Wow – offensichtlich keine Change hier eine Wegbeschreibung zu erhalten. „Mama, lass uns mit dem Taxi fahren.“ Erklärte Fabian bestimmt. Schon war eines angehalten, coole Sache so ein Taxi in London, selbst der Preis war zu verkraften. Am King´s Cross war dann alles gut. Zauberstäbe und Ohrenschmalz Chelly Bellys – samt Foto vom Bahngleis 9 ¾.

Doch wie war es Marcel mit seinen Plänen für ein Foto an der Themse ergangen?
Direkt am geplanten Ort der Installation befand sich ein Hotel. Auf Marcel´s Nachfrage hin, bekam er die Erlaubnis den Parkplatz zu nutzen. Das war geklärt. Treffpunkt für alle, an dem gemeinsam zuvor besichtigten Platz zum aufstellen.
Pünktlich waren alle da. Das Hotel am Platz war so freundlich uns parken zu lassen und so begannen wir mit dem Abladen. Doch kaum stand Masi am richtigen Ort und Rati war lag bereit um aufgestellt zu werden, erschien der erste Security. „Was tut ihr da? Das ist Privatgrund, habt ihr eine Bewilligung um hier zu Fotografieren?“
Privatgrund? Bewilligung – nein die Leute vom Hotel haben es uns erlaubt…
Die Leute vom Hotel haben hier aber nichts zu melden, dieser Platz gehört einer Firma, die müsst ihr fragen! Schon kam eine Dame um die Ecke – und erklärte und, das es ein Ding der Unmöglichkeit ist, hier unsere Skulpturen aufzustellen. Erst müssen wir um eine Bewilligung ansuchen und das dauert 48 Stunden . So lange haben wir nicht Zeit, erklärten wir. Doch sie blieb hart – 5 Minuten habt ihr um alles wieder weg zu räumen.
Nun ja – Zeit ist ja relativ dachten wir uns, Marcel schoß ein paar Bilder und ganz gemütlich begannen wir wieder abzubauen.

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Ein weiterer Security kam dazu, ganz freundlich und interessiert war er an unserer Aktion. Es tut ihm leid versicherte er, aber er muss nun beaufsichtigen das wir tatsächlich in ein paar Minuten wieder weg sind.

Abends erhielten wir noch eine Mail, der Dame die offensichtlich die Aufsicht über den Platz an der Themse hatte – 500 englische Pfund kostet es dort für einen halben Tag zu stehen und Bilder zu machen.

Alles aufgeladen, fuhr Marcel mit Martin und den Skulpturen aus dem Hotelparkplatz hinaus. „Wir versuchen es beim Big Ben,“ war die nächste Idee. Doch auch dort, Security und noch viel schlimmer – kein einziger Parkplatz, nichtmal eine Ladezone in Sicht.

Rundherum immer im Kreis aber da war nichts, nada.
So fuhren sie in eine Seitenstraße und hörten unmittelbar hinter sich ein lautes Geräusch. Ein Stahltor war soeben ins Schloss gefallen – sie waren eingesperrt. Marcel verhandelte und erklärte wie sie auf diesem Krankenhaus internen Parkplatz gelandet waren und nach einigem hin und her wurde das Tor für sie wieder geöffnet.
Gott sei Dank wieder frei! Entmutigt lenkte Marcel das Gefährt samt MasiRatis in Richtung unserer Unterkunft, als er aus dem Augenwinkel eine Brücke sah, vor der eine Ladezone ausgewiesen war. Gesehen, geparkt und umgeschaut – ja, hier wäre was möglich! Doch wie nun die Figuren oder wenigstens eine davon auf diese Plattform unter der Brücke an der Themse bringen? Streetfighters lagerten da – so stellten sie sich vor. Sie leben auf der Straße in einer der reichsten Städte dieser Welt unter der Brücke war ihr Zuhause. Um Hilfe gefragt waren sie sofort dabei und mit vereinten Kräften wurde Rati auf die Plattform gestellt – mit Blick auf das Bankenviertel von London – dort wo das Geld wohnt…

Fazit dieser Tage – London hat viele Highlights, paranoide Bewohner und die Hilfe kommt von denen die unter der Brücke statt in Wolkenkratzern leben.